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Dreymann - Orgel, Trebur

Dreymann - Orgel, Treburlupe

Geschichte 1)

  • Vertrag zwischen der bürgerlichen Gemeinde und Berhard Dreymann im Oktober 1842
  • Aufbau der Orgel in der Dreymannschen Werkstatt im Jahr 1843
  • Aufbau erst von Februar bis April 1844 aufgrund spät getroffener Entscheidung der Gemeinde über eine Vergrößerung der Orgelempore
  • Bis 1862 Stimmungen der Orgel durch Bernhard und Hermann Dreymann
  • Ersatz der Keilbälge durch einen Magazinbalg (Zeitpunkt unbekannt)
  • Reinigung und Reparatur durch August Förster (1894) wobei ein neues Gebläse  eingebaut, Bärte und Stimmvorrichtungen an den Holz – und Metallpfeifen angebracht sowie neue Windkanäle eingebaut wurden
  • Umbau und Reparatur durch die Firma Bosch (1961). Dabei Ersatz sämtlicher Zungenregister, Austausch von Saliccional 8’ gegen Waldflöte 2’ sowie Einbau einer modernen Pedalklaviatur mit erweitertem Tonumfang  ( C – d1)

Restaurierung 1997

Im Wesentlichen wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

 

Orgelgehäuse

  • Rekonstruktion sämtlicher, seit unbekannter Zeit fehlenden Rückwandtüren nach dem Vorbild der Seitentüren
  • Vervollständigung der 1961 für die Pedalerweitung ausgeschnittenen Lisene
  • Instandsetzung des Pedalgehäuses ( Bruchstelle)
  • Reparatur der Bretterwand hinter dem Pedalwerk mit teilweiser Erneuerung der beschädigten vertikalen Außenleisten
  • Anstricharbeiten

Windversorgung

  • Einbau eines neuen Schleudergebläses (Laukhuff)
  • Instandsetzung der Kanäle zu den Manualwindladen  (Belederung)
  • Elektroarbeiten im Bereich des Organistenplatzes

Manualwindladen

  • Rekonstruktion der Lederpulpeten nach dem Vorbild der originalen Pedalpulpeten
  • Doppelte Neubelederung der Spielventile nach dem Vorbild der Originalen Belederung in den Pedalwinden
  • Neubelederung aller Spunddeckel
  • Rekonstruktion der Rasterpföstchen von Trompet und Crumhorn nach Dreymannschem Vorbild

Pedalwindladen

  • Entfernung der Erweiterungslade von 1961
  • Abdichtung von Kanzellenrissen und-dehnungsfugen
  • Neubelederung aller Spunddeckel
  • Seitliche Verkleidung unter den Pedalwindladen

Spielmechanik

  • Rekonstruktion sämtlicher  Manual – Abzugsdrähte
  • Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes der Pedaltraktur unter Berücksichtigung von Spuren des Originalzustandes
  • Erneuerung aller Ledermuttern (Pedalwinkel, Manualwinkel und – Tastaturen)

 

Spielanlage

Mehrere Instandsetzungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen , u.a. Wiedereinbau des Dreymannschen Notenpultes, Rekonstruktion der mit Tusche handgeschriebenen Registerschilder nach Eich und Rekonstruktion der Pedaltastatur nach Eich/Rheinhessen.
 
1) Aus Achim Seip „Die Orgelwerkstatt Dreymann in Mainz Lauffen am Neckar, 1993, S. 72 f

Datei zum Download

DateiDisposition-Trebur Disposition-Trebur.pdf

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